Hundeschulen

Die meisten Hundeschulen sind für die meisten Halter wohl i. O., sofern man keinen Hund hat der probleme macht. Denn es werden in den allgegenwärtigen Schulen die gängigen Trainings angeboten, von Grundgehorsam über Unterordnung bis hin zu Gehorsam unter starker Ablenkung. Viele bieten mittlerweile auch Kurse an wie Dummytraining, Agility oder Dogdance u.ä.

Nur sollte man auch hier seine Augen aufhalten. Viele Hundeschulen trainieren ausschließlich auf dem eigenen Platz, sie führen Wiederholungen in wochenlanger und zäher sequenz durch, weil angeblich der Hund soviele Wiederholungen braucht um zu verstehen was man von ihm möchte..... mall ganz ehrlich, wenn mein Hund innerhalb von drei Erfolgserlebnissen lernt am Tisch zu betteln.... wieso sollte es bei anderen Dingen anders sein?! Darüber hinaus sollte man seinen Hund genau beobachten. Wenn er anfängt in den Stunden ungehorsam zu zeigen, bei Dingen die er ansich schon kann, dann liegt es nicht immer daran das er alles - kaboom - wieder vergessen hat. Vielleicht hat er auch einfach keinen bock immer und immer wieder den selben Mist zu wiederholen und ihm ist schlicht langweilig!

Wie dem auch sei, hier kann man verschiedenste Programme bzw. Kurse besuchen. In den meisten Fällen steht einem die Möglichkeit offen eine 10er Karte zu erwerben oder man belegt komplette Kurse für eine bestimmte Zeitspanne. Die Preise variieren hier von sehr günstig bis hin zu Wucher und man sollte sich immer erst eine oder wenn möglich mehrere Stunden dort kostenfrei umsehen dürfen. Was i.d.R. die meisten Hundeschulen auch anbieten.

 

Hundetrainer

Auf dem deutschen Markt tummeln sich viele "Hundetrainer". Gibt man im Internet bei einer Suchmaschine diesen Begriff ein, wird man von einer Vielzahl von sogenannten "Trainern" erschlagen. Wie zuvor erwähnt haben diese ganzen Menschen fast durchweg - aus meiner Sicht und dem was ich erlebt habe - keine breit gefächerte Fachkompetenz. Entweder haben einige von ihnen nur ein straff gepacktes Repertoire, welches nur einen sturen Weg vorgibt. Oder es gibt die, die sich seit Hunderten von Jahren an alt hergebrachtes klammern (siehe Schäferhundvereine, zumindest eine Mehrzahl von denen). Dann sind da die "modernen" Hundeschulen und deren Trainer, hier möchte man den Leuten weis machen das alles mit 100-tausend Wiederholungen erst sitzt beim Hund.... was ebensolcher Quatsch ist wie einen Hund zu prügeln um etwas von ihm abzuverlangen. Wem nutzt es also?! Im Grunde nur den Hundeschulen, denn damit machen sie ihr Geld.

Ich könnte schon eine Art "Restaurantführer" schreiben, nur eben über Hundeschulen und Trainer, denn ich habe so viele ausprobiert, dass mir Angst und Bange wird wenn ich daran denke wieviele Leute ggf. hier über den Tisch gezogen werden oder auch nur stundenlang unnützes Zeug lernen sollen und und und.

Was meiner meinung nach dazu führt das Hundeschulen und Hundetrainer wie Unkraut aus dem Boden gestampft werden, scheint die einfache und schnelle Einnahmequelle zu sein. Leider wieder auf Kosten der Hunde und Halter! Denn es wird weder kontrolliert was alles auf den Markt geworfen wird noch bewertet von einer unabhängigen Institution oder von sonst wem. Hier nennen sich Menschen Hundetrainer oder Verhaltenstherapeut die selber bei einem (meist auch zweifelhaften Trainer-Guru) ihr Wissen in einer Seminareinheit gelernt haben. Am Ende steht das Herrchen oder Frauchen wieder verwundert mit seinem Hund da und weiß nicht was nun noch glaubhaft ist und was nicht. Man darf nur nicht vergessen, dass Einzelstunden zwischen 40 und 60 Euro kosten können!

 

Allgemeines

Ich persönlich muss immer einen roten Faden erkennen können wenn ich eine Methode erlerne. Egal ob es sich nun um meine Hunde handelt oder um ein anderes Thema. Ich kann mich nicht kreuz und quer durch zusammenhanglose Übungen scheuchen lassen ohne zu wissen auf welches Ergebniss schlussendlich hingearbeitet wird.

Was für mich auch ein absolutes no-go ist, Trainer die meinen sie können einfach irgendwo ansetzen ohne das Problem überhaupt in natura gesehen zu haben! Da kamen dann Kommentare wie: "..... ich muss das Problem nicht sehen, Ihr Hund zeigt mir was er braucht...." Uuuuuuups - hier bin ich dann wohl eher in der Esotherikabteilung gelandet, als bei einem fachlich kompetenten Hundetrainer.

Es gibt Hundeschulen/ -vereine und Trainer die einem mit absoluter Härte entgegen treten - und im warsten Sinne des Wortes auch den Hund treten! Es sind meiner Erfahrung nach leider immer noch meistens die Schäferhundvereine (wobei es auch Ausnahmen gibt!) die mit unfassbaren Drill und unfairness dem Hund gegenüber versuchen ihm "Manieren" beizubringen. Kettenhalsbänder und Stachel, Gerten und Prügel sind hier oftmals anzutreffen.

Viele Hundetrainer haben die Methode "... ich stopf den Hund mit Futter voll und führe ihn so am Problem vorbei..." im Repertoir und arbeiten die ganze Zeit ausschließlich nur mit Futter und Ablenkung. Der Hund hat keine Möglichkeit auch nur ansatzweise zu erkennen was der Halter von ihm will. Diese Taktik eignet sich aber hervorragend dazu den Hund dazu zu bringen einen permanent anzuhimmeln. Blickkontakt zu fördern, DAS klappt damit perfekt ...

 

Zusammengefasst

Man kann sagen das ein guter Trainer immer erst ein Mensch-Hund-Team zuhause in Augenschein nimmt. Denn 80% aller Verhaltensauffälligkeiten beginnen mit falscher Erziehung/ Haltung zuhause. Viele unbewusste Handlungen vor den Augen der Hunde, kann einen schon rapiede auf der Ansehensskala seines Hundes in den Keller wandern lassen.

Mehr als alles andere zählt auch die innere Einstellung. Man mag es nicht für möglich halten, aber tatsächlich kann man durch seine Haltung und die daraus entstehende Körpersprache schon viele Voraussetzungen schaffen, dass eine Begegnung nicht funktioniert (aus Sicht des Hundehalters).

 

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